Libido

Libido vom lateinischem Stamm (libido, libidinis f.) abgeleitet kann bedeuten:

– Begehren
– Begehrlichkeiten
– Wollust
– Trieb
– Lüste
– Maßlosigkeit

Die Libido kennzeichnet die psychische Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist. Umgangssprachlich könnte man die Libido demnach auch als den Drang nach Sex bezeichnen.

Wenn man eine hohe Libido hat, ist Sex für einen im Moment wichtig und man möchte Sex haben. Das zeigt sich dann meistens in der Aufmerksamkeit für das andere Geschlecht (oder auch das gleiche Geschlecht) oder dem Interesse an sexuellen Anregungen, wie zum Beispiel erotischen Geschichten, Pornographie und oder sexuellen Phantasien. Kann man keinen Sex haben, aus den verschiedensten Gründen, verspürt man das Gefühl einen Orgasmus zu erzwingen, durch Masturbation.

Hat man eine niedrige Libido, spricht man vom Libidoverlust.

Die Libido ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Männer haben im Durchschnitt im Teenageralter und am Anfang ihrer 20er Jahre die höchste Libido, während Frauen im Durchschnitt im Alter zwischen 30-40 Jahren die höchste Libido verspüren.

Die Libido hängt von körperlichen Faktoren, wie dem Testosteron ab. Geistige Faktoren, wie zum Beispiel auf sexuelle Anregungen besonders zu reagieren, spielen jedoch auch eine wichtige Rolle. Aber auch Erfahrungen sind zu beachten. Hat man zum Beispiel schlechte Erfahrungen mit Sex gemacht, sinkt die Libido eher, es kommt zum Libidoverlust. Hat man allerdings gute Erfahrungen gemacht, möchte man mehr Sex, die Libido steigt also.